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Nr. 11, September 1999Flucht und Asyl

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Tag des Flüchtlings

Veranstalter des Tages des Flüchtlings in Leipzig ist der Flüchtlingsrat Leipzig e.V. Der Tag des Flüchtlings wird bundesweit begangen und hat einen festen Platz innerhalb der Interkulturellen Wochen, die jeden Herbst in der gesamten Bundesrepublik stattfinden. Die erste Veranstaltung dieser Art hat in Leipzig im Jahre 1992 stattgefunden.
In den vergangenen Jahren standen vielfältige Aktionen auf dem Plan. So wurden im Jahr 1997 Informationstafeln in Form von menschlichen Figuren aufgebaut, auf denen Einzelschicksale von Flüchtlingen dargestellt waren. Immer haben musikalische Beiträge aus verschiedenen Ländern eine Rolle gespielt. Viele Passanten fühlten sich durch die Musik und Tänze der Flüchtlinge angesprochen. Auch internationale Speisen wurden angeboten. Informationsstände von anderen Initiativen, die sich für Flücht-linge einsetzen, vervollständigten das Bild.
Im Jahr 1998 wurde vor allem auf Abschiebehaft und Abschiebepraktiken, denen Flüchtlinge ausgesetzt sind, hingewiesen. Thema des Tages war: „Abgeschoben an den Rand – abgeschoben aus dem Land.“ Verschiedene Gruppen von Flüchtlingen bekamen die Möglichkeit, Fluchtursachen in ihren Heimatländern sowie Einzelschicksale selbständig darzustellen.
In diesem Jahr soll der Tag des Flüchtlings im „Kommunikationszentrum Sternwarte“ in Form einer „INFO-Party“ (mit freiem Eintritt) am 01.10. von 14.00 bis 22.00 Uhr durchgeführt werden. Die Veranstaltungen finden im Hof der Sternwartenstraße 4-6 und im Raum des Interkulturellen Zentrums statt mit Unser Ziel ist es, der interessierten Öffentlichkeit die Lebenssituationen von Flüchtlingen in Deutschland nahezubringen.
Der Flüchtlingsrat Leipzig e.V. hat auch 1999 die Organisation der Veranstaltung übernommen und wird am 01.10.2020 den Tag des Flüchtlings gemeinsam mit Vertretern anderer Flüchtlingsinitiativen, Vereine und Gruppen mit Unterstützung des Kulturamtes Leipzig und des Fördervereins Interkulturelles Zentrum e.V. vornehmen.
Informationen werden mit Hilfe von Dokumentationen, Schautafeln, Videos, Ausstellungsständen und musikalisch-kulturellen Darbietungen vermittelt. Jeder hat die Möglichkeit, durch persönliche Gespräche, interkulturelle Kontakte zu knüpfen.  Es ist vorgesehen, in diesem Jahr zielgerichtet weitere Gruppen aus Schulen und Einrichtungen einzuladen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen

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Diese Seite wurde aktualisiert am 01.10.2020.